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Drei Fragen zur World of Food Beijing

…an Michael Dreyer, Direktor des Koelnmesse Regiozentrums Asien

World of Food Beijing vom 26. bis 28. November 2013

Die Koelnmesse baut ihr weltweites Messeprogramm im Ernährungsbereich weiter aus. Vom 26. bis 28. November 2014 findet erstmals die World of Food Beijing statt. Zum Konzept, Standort und Partnern der Veranstaltung haben wir Michael Dreyer, Direktor des Koelnmesse Regiozentrums Asien in Singapur, befragt.

 

Was ist das Besondere an der World of Food Beijing?Michael Dreyer, Direktor des Koelnmesse Regiozentrums Asien in Singapur

Es ist eine segmentübergreifende Messe nach dem Vorbild der Anuga – es werden alle Bereiche vertreten sein, von Getränken über Milchprodukte, Backwaren und Ölen bis hinzu Fleisch, Bioprodukten und weiteren. Insbesondere für viele Besucher, zum Beispiel Importeure, Einzel- und Großhändler, ist ein Besuch auf einer solchen umfassenden Messe wesentlich effektiver, da sie oft nicht nur an einem Bereich interessiert sind. Eine Ernährungsmesse mit einem solch übergreifenden Konzept gibt es bisher in Peking nicht. Besonders ist auch, dass es zusätzlich zur Fachmessen mit nationalen und internationalen Ausstellern ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Workshops, Kochshows und Wettbewerben geben wird.

Schon durch den Namen konzentriert sich die Messe ganz bewusst auf Peking und den Nordosten Chinas. Warum?

China ist ein sehr großes Land mit großen regionalen Besonderheiten und Geschmacksvorlieben. Es braucht deshalb eher mehrere regionale Ernährungsmessen, als eine nationale. Im chinesischen Nordosten gibt es diese bisher nicht. In einer Region mit 200 Millionen Menschen ist das eine große Chance. Die World of Food Beijing hat deshalb das Potenzial sich als regionale Leitmesse zu etablieren. Die Region ist für ausländische Unternehmen ein attraktiver Ausgangspunkt für den Markteintritt in China und bietet auch zusätzliche Vertriebs- und Marktpotenziale für internationale Firmen, die sich bereits in anderen regionalen Märkten wie zum Beispiel Shanghai etabliert haben. Schon heute werden 46 Prozent der Lebensmittelimporte über den Nordosten Chinas in die Volksrepublik eingeführt.

Welche Rolle spielen die Muttermesse Anuga in Köln und die Kooperation mit der China Chamber of Commerce for Food Stuffs and Native Produce (CFNA)?

Die Anuga ist als weltweit größte Ernährungsmesse vielen Ausstellern und Besuchern ein Begriff, das hilft einer noch unbekannten Messe wie der World of Food Beijing natürlich, zumal sie den Untertitel „powered by Anuga“ trägt. Die World of Food Beijing orientiert sich auch am inhaltlichen Konzept der Anuga – auch sie ist segmentübergreifend und hat ein attraktives Rahmenprogramm. Aber auch die weiteren weltweiten Ernährungsmessen der Koelnmesse bieten für uns Anknüpfungspunkte – neben der Anuga in Köln veranstaltet die Koelnmesse weltweit rund 25 Messen in den Bereichen Ernährung- und Ernährungstechnologie. Auf diese Branchenkompetenz und Kontakte können wir bei der Organisation der World of Food Beijing natürlich zurückgreifen.

Die Kooperation mit der CFNA ermöglicht einen direkten Zugang zur chinesischen Ernährungsbranche. Die rund 6.000 Mitglieder der regierungsnahen Organisation bilden die gesamte Bandbreite der Lebensmittelwirtschaft ab. Die CFNA ist zudem exklusive Informations- und Koordinierungsstelle der chinesischen Regierung für die Zertifizierung von Lebensmittelimporten und die Erteilung von Import-Labels. Die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern ist insbesondere im asiatischen Markt sehr wichtig. Sie haben den besten Zugang zu den lokalen Branchen und wissen, was die Aussteller und Besucher von einer Messe erwarten.

 

Weitere Informationen zur World of Food Beijing: www.worldoffoodbeijing.com

 

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