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Grünes Licht für Koelnmesse 3.0

Koelnmesse stellt Maßnahmenplan zur Zukunft des Messegeländes vor

Der neue Eingang Ost führt direkt ins Terminal - der neuen Verbindungsachse zwischen Ost und WestDie Koelnmesse plant bis zum Jahr 2030 bedeutende Investitionen in die Zukunft des Geländes und in das Messeprogramm. Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung gaben unter Vorsitz von Oberbürgermeister Jürgen Roters nun grünes Licht für eine erste Phase des mit „Koelnmesse 3.0“ betitelten Maßnahmenplans. Insgesamt umfasst die Planung bis 2030 Investitionen in Höhe von rund 600 Mio. Euro, die das Unternehmen aus eigener Wirtschaftskraft und über den Kapitalmarkt finanzieren wird.

Ziel: Das attraktivste innerstädtische Messegelände der Welt

Blick von der Deutz-Mülheimer-Straße: Auch die direkte Umgebung des Messegeländes wird attraktiver.„Koelnmesse 3.0 – das bedeutet: Wir schaffen nachhaltig das attraktivste innerstädtische Messegelände der Welt und haben auch 2030 unseren Platz unter den Top Ten der globalen Messebranche. Die Qualität und die Attraktivität des Geländes sind dafür Ausschlag gebend.“, sagt Messe-Chef Gerald Böse. Das Confex bietet Platz für Messe-, Kongresse- und EventveranstaltungenFür Oberbürgermeister Jürgen Roters sind „die Investitionen ohne Alternative für die Zukunft des Messestandorts Köln. Nur so sichern wir auf lange Sicht die jährlichen Milliardenumsätze in Stadt und Region und die Millionen von Gästen in Köln, die mit der Messe verbunden sind.“

Durch einen Weg entlang der Hallen ist das Confex direkt vom Eingang Süd erreichbar.Insgesamt müssen das Gelände und die Infrastruktur des Umfelds auf die Anforderungen des Messegeschäfts in den kommenden Jahren zugeschnitten werden. Dies betrifft zum Beispiel die digitale Ausstattung, die steigende „Eventisierung“ des Messegeschäftes, Das Terminal ist die neue zentrale Verbindungsachse zwischen den Eingängen Ost und West. Neben Serviceeinrichtungen werden dort auch Kongressräumlichkeiten Platz finden.also das Bedürfnis nach Emotionalität und Erlebnis und die Wirtschaftlichkeit der Messeteilnahme aus Kundensicht bei immer kürzerem Aufenthalt der Besucher. Außerdem geht es um die Flexibilität für parallele Veranstaltungen und übergreifende Formate, bestehend aus Konferenz und Ausstellung.

Umfangreiches Maßnahmenpaket

Koelnmesse 3.0 umfasst eine Reihe von Maßnahmen:

  • Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen mit Schwerpunkt im Südgelände.
  • Den Bau der Halle 1plus mit einer Brutto-Ausstellungsfläche von knapp 10.000 m², die es ermöglicht, das Gelände bei laufendem Messebetrieb störungsfrei umzubauen. So stehen den Ausstellern und Besuchern auch während der Bauphase hochwertige 284.000 m² Ausstellungsfläche zur Verfügung, selbst wenn einzelne Hallen für gewisse Zeit teilweise geschlossen werden.
  • Die Verbesserung der Verkehrs- und Parkraumsituation. Dazu zählt der Bau neuer Parkhauskapazitäten, die den Wegfall von Parkflächen durch die im rechtsrheinischen Köln vorgesehenen Entwicklungsprojekte kompensieren.
  • Attraktivitätssteigernde Maßnahmen in den Hallen und im Umfeld wie beispielsweise Begrünung, Beleuchtung und Fassadengestaltung sowie verbesserte Wegeführung von den Parkflächen
  • Die Verbesserung der Ausstattung mit digitalen Vermarktungsmöglichkeiten für die Messeteilnehmer
  • Ein neues zentrales Eingangsterminal für die Südhallen, das die Congress-Centren West und Ost modernisiert und als Verbindung zu den angrenzenden Hallen die Flexibilität der Geländenutzung weiter deutlich erhöht.
  • Den Bau einer Confexhalle, die flexibel als Messe-, Kongress- und Eventhalle für Firmenveranstaltungen genutzt werden kann und etwa 4.000 Teilnehmern Platz bietet. Sie ermöglicht damit auch neue Veranstaltungsformate aus Messe und Kongress („Conference and Exhibition“) und füllt die Lücke im Kongressbereich, die in Köln bereits seit Jahren existiert.

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