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IDS – Die Messe mit Biss

Die IDS zeigt, was mit Zahnmedizin und Zahntechnik in den nächsten Jahren möglich wird

Auf der IDS wird modernes Equipment für Zahnarztpraxen vorgestellt.Sie ist die weltweit wichtigste Messe für die Dentalbranche: Mit rund 2.200 Ausstellern stellt die Internationale Dental-Schau, IDS, einen neuen Ausstellerrekord auf. Vom ärztlichen Bereich über die Technik bis hin zu Infektionsschutz, Dienstleistungen und Kommunikationsmitteln reicht das Angebot der vorgestellten Innovationen.

Und das ist bei der 36. Auflage der alle zwei Jahre stattfindenden Messe mittlerweile so groß, dass die Koelnmesse aufstocken musste: 2015 belegt die IDS also sechs Hallen. Volle 150.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, die wohl mindestens 125.000 Fachbesucher aufnehmen werden – wenn man sich an der Zahl der letzten Ausgabe 2013 orientiert.

Zur Fachmesse IDS kommen Besucher aus aller Welt.Neu verarbeitete Materialien

Mit immer besseren Werkstoffen erreichen Zahnersatzprodukte immer höhere Perfektion. Grund dafür ist auch – oder vor allem – moderne Technik, besonders die CAD-Technik. Hierbei werden Produkte am Computer konstruiert. Damit kann die Präzision bei der Herstellung von Prothesen oder ganzen Brückenstrukturen weiter gesteigert werden.

Keramische Materialien wie Zirkonoxid und Lithiumsilikat garantieren dafür, dass beispielsweise Ergebnisse von moderner Frästechnik nicht nur extrem belastbar sind, sondern auch schön.

Aus einem Guss – oder aus dem Drucker?

Neue Technologien verbessern auch die Diagnostik.Es ist aber auch morgen nicht alles digital: Bei den analogen Verfahren geht die Entwicklung ebenso weiter. Die traditionelle Gusstechnik zur Anfertigung von Brücken und Prothesen wird laufend verfeinert und nimmt auch künftig noch einen wichtigen Platz in den Laboren ein – sei es in puncto goldhaltige Legierungen oder im sogenannten NEM-Bereich, also dort, wo kostenorientiert Nicht-Edelmetalle eingesetzt werden.

Für besonders materialeffizente Gold-Restaurationen ist beispielsweise die Galvanotechnik, eine klassisches Beschichtungsverfahren, bestens geeignet. Und bei zahnfarbenen Verblendungen helfen heute Komplettsysteme aus Malfarben oder Schmelz- und Dentinmasse weiter – kein Wunder: Dentin ist der unter dem Schmelz liegende Hauptbestandteil des Zahns.

Der Zahnersatz aus dem 3D-Drucker ist aber auch keine Science Fiction mehr. Auch im Dental-Bereich wird diese Technik zunehmend eingesetzt und macht optimal angepasste Prothesen und Brücken möglich. Schöne neue Zahntechnik-Welt!

3D-Röntgen und Mini-Implantate

Hightech: Dreidimensionales Röntgen revolutioniert auch die Arbeit er Zahnärzte.Neue Entwicklungen revolutionieren auch die Arbeit der Zahnärzte: Dreidimensionales Röntgen ermöglicht das genaue Erfassen von Wurzelkanälen und Zahnverfärbungen. Dank einer immer größeren Vielfalt an künstlichen Zahnwurzeln wird zudem der Einsatz von Kurzimplantaten erleichtert. Die Mini-Implantate haben nur eine geringe Länge und halten Prothesen sicher an Ort und Stelle.

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