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Kölner Messen sind Wirtschaftsmotor

ifo-Studie bestätigt Bedeutung der Koelnmesse für die Region

Kölner Messen sorgen allein in Köln pro Jahr für einen Umsatz von 1,11 Milliarden Euro.Unsere Veranstaltungen sind ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für Köln. Und auch landes- und bundesweit haben sie sehr positive Auswirkungen. Schwarz auf weiß bestätigt dies die aktuelle Studie des Münchener ifo-Instituts, die – zum zweiten Mal nach 2004 – die wirtschaftlichen Effekte der Koelnmesse untersucht hat.„Die Studienergebnisse unterstreichen einmal mehr die Bedeutung der Messeveranstaltungen für die Region und darüber hinaus“, erklärt Messe-Chef Gerald Böse. „Wir sind ein starker Wirtschaftsmotor, nicht nur für Köln!“

Bundesweit lösen die Ausgaben der Messeteilnehmer Kaufkrafteffekte von mehr als zwei Milliarden Euro aus.Durchschnittlich gibt jeder Messebesucher 384 Euro aus, rund die Hälfte davon in Köln, zum Beispiel für Übernachtung (22,8%), Gastronomie (15,2%) und Einkäufe (6,5%). Jeden Aussteller kostet die Messeteilnahme im Durchschnitt 36.630 Euro, wovon der Standbau (23,6%), die Standmiete (20,3%) und die Personalkosten (15,1%) die größten Posten sind. Weltweit geben Aussteller und Messebesucher der Kölner Veranstaltungen – bezogen auf ein durchschnittliches Messejahr – insgesamt 1,5 Milliarden Euro aus.

Kölner Messen sichern rund 11.500 Arbeitsplätze in Köln.Von diesen Ausgaben profitiert insbesondere Köln: Die Ausgaben sorgen hier für Umsätze in Höhe von 1,11 Milliarden Euro, bundesweit sind es 2,02 Milliarden. Zusätzlich sichert das Geschäft der Koelnmesse bundesweit 18.502 Arbeitsplätze, davon 11.392 in Köln. Die durch die Kölner Messen erzeugten Kaufkrafteffekte bescheren dem Fiskus pro Jahr steuerliche Mehreinnahmen von 381 Millionen Euro. Davon entfallen 154,5 Millionen Euro auf Nordrhein-Westfalen und davon wiederum 16,5 Millionen Euro auf Köln. Rund 18.500 Arbeitsplätze hängen bundesweit vom Kölner Messegeschäft ab. Neben den direkten wirtschaftlichen Effekten, darunter beispielsweise die Hotelkosten und die Gastronomie, berücksichtigen die Zahlen auch indirekte Effekte: weitere Dienstleistungen, die ein Hotel einkauft, das Material des Standbauers oder den Treibstoff für die Lkw des Spediteurs.

Rekorde im Erfolgsjahr 2013: 1,24 Mrd. Euro Umsatz allein in Köln

Kölner Messen sorgen in Köln und NRW für ein erhöhtes Steueraufkommen

Besonders hoch sind die wirtschaftlichen Effekte ungerade Jahre, die für die Koelnmesse traditionell veranstaltungsstärker sind. Im Jahr 2013, das mit 62 Messen, darunter IDS, imm cologne, Anuga und gamescom ein veranstaltungsstarkes und zugleich das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Koelnmesse war, lagen alle drei Indikatoren deutlich über den Werten eines durchschnittlichen Messejahres. So löste das Kölner Messegeschäft 2013 bundesweit Umsätze in Höhe von 2,28 Milliarden Euro aus, 1,24 Milliarden Euro davon entfielen auf Köln.

Die Kölner Messen sorgen pro Jahr für ein Steueraufkommen von 381 Millionen Euro.Auch auf die Zahl der durch das Messegeschäft gesicherten Arbeitsplätze hat ein besonders veranstaltungsstarkes Messejahr Auswirkungen: Deutschlandweit hingen 20.969 Arbeitsplätze vom Kölner Messegeschäft ab; in Köln kletterte die Zahl der messeinduzierten Arbeitsplätze 2013 auf 12.819. Bund, Land und Stadt profitierten durch höhere Steuereinnahmen ebenfalls von dem Erfolgsjahr. 2013 lag das messeinduzierte Steueraufkommen in Köln bei 18 Millionen Euro (durchschnittliches Messejahr: 16,5 Mill. Euro) und in Nordrhein-Westfalen bei 174,0 Millionen Euro (durchschnittliches Messejahr: 154,5 Mill. Euro).

1 Kommentar

  1. Michael | |

    Ich freue mich über diese positiven Zahlen! Diese geben klar den Hinweis, dass die Messe aber auch die Stadt Köln auf dem richtigen Weg sind. Die Menschen kommen aus aller Welt nach Köln, weil die Stadt und deren Events einfach attraktiv ist bzw. sind. Wir hoffen, dass wir nicht wieder so negativ in die Schlagzeilen kommen, wie an Sylvester.

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