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Brasilianischer Think Tank am Rhein

„Fundação Getulio Vargas“ (FGV) eröffnet Europa-Repräsentanz in Köln

Pressekonferenz zur Eröffnung der Europa-Repräsentanz der Stiftung Vargas in Köln
Pressekonferenz zur Eröffnung der Europa-Repräsentanz der Stiftung Vargas in Köln

Brasilien und Lateinamerika sind im Rahmen der Internationalisierung seit einigen Jahren wichtige Auslandsmärkte der Koelnmesse. In Brasilien besteht eine enge Partnerschaft mit dem wichtigsten Think Tank in Lateinamerika, der „Fundação Getulio Vargas“ (FGV) aus Rio de Janeiro. Nun eröffnet die Stiftung Vargas zum 1. März 2016 mit Unterstützung der Koelnmesse ihr erstes Auslandsbüro weltweit in Köln als Repräsentanz „FGV Europe“.

Mit der erfolgreich in den Markt gestarteten Kongressmesse „UrbanTec Brasil 2015″ in Rio de Janeiro begann die Zusammenarbeit im brasilianischen Markt. „Die Koelnmesse begrüßt diesen Schritt zur weiteren Internationalisierung der Stiftung Vargas mit einem eigenen Repräsentanz-Büro in Köln sehr“, erklärt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. Die seit 1944 bestehende Stiftung hat als Beratungsinstitution und Ausbildungsstätte eine hohe Reputation in Brasilien. Zugleich gehört die FGV zu den bedeutendsten Universitäten (acht Hochschulen unter dem Dach der FGV) in Südamerika etwa im Bereich Wirtschaft, Recht, angewandte Mathematik und Sozialwissenschaften. Viele Führungskräfte und Manager in Brasilien haben ihr Studium bei FGV durchlaufen.

Pressekonferenz zur Eröffnung der Europa-Repräsentanz der Stiftung Vargas in Köln
Pressekonferenz zur Eröffnung der Europa-Repräsentanz der Stiftung Vargas in Köln

Umgekehrt bieten sich für die Koelnmesse in der Kooperation mit der Stiftung Vargas in Brasilien und ganz Lateinamerika weitere viel versprechende Geschäftschancen. Seit Ende 2014 ist die Koelnmesse mit einer eigenen Tochtergesellschaft, Koelnmesse Organização de Feiras Ltda., in Brasilien operativ tätig, die bereits vier Veranstaltungen betreut. Hierzu zählen die Ernährungstechnologiemesse ANUTEC Brazil in Curitiba, die Kindermodemesse FIT 0/16 sowie die Messe für die Kinderausstattungsbranche Pueri Expo in São Paulo. Hinzu kommt die UrbanTec Brasil in Rio de Janeiro.

Anja Eickelberg Fortes Tigre (FGV Projetos), Albert Kock ( KL Public Affairs), Aldo Floris (Member of the board FGV), Carlos Ivan Simonsen Leal (Präsident FGV) Gerald Böse (Vorsitzender der Geschäftsführung Koelnmesse GmbH), Cesar Cunha Camp (Direktor FGV Projetos und Repräsentant FGV Europe) Harald Klein (Deutscher Generalkonsul in Rio de Janeiro), Dr. Hildegard Stausberg (Vorsitzende Förderverein Städtepartnerschaft Rio de Janeiro - Köln e.V.), Michael Josipovic (stellv. Leiter Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Köln)
Von links nach rechts: Anja Eickelberg Fortes Tigre (FGV Projetos), Albert Kock (KL Public Affairs), Aldo Floris (Member of the board FGV), Carlos Ivan Simonsen Leal (Präsident FGV) Gerald Böse (Vorsitzender der Geschäftsführung Koelnmesse GmbH), Cesar Cunha Campos (Direktor FGV Projetos und Repräsentant FGV Europe) Harald Klein (Deutscher Generalkonsul in Rio de Janeiro), Dr. Hildegard Stausberg (Vorsitzende Förderverein Städtepartnerschaft Rio de Janeiro – Köln e.V.), Michael Josipovic (stellv. Leiter Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Köln)

Traditionelle enge Beziehungen zu Brasilien bestehen auch über die Kölner Messeveranstaltungen, etwa im Ernährungsbereich wie mit der Anuga und Anuga FoodTec. „Am Messestandort Köln sind Brasiliens Unternehmen in unseren Kerngeschäftsfeldern seit jeher stark vertreten. Vor allem die brasilianischen Aussteller und Fachbesucher loben die Nachfragestärke und hohe Internationalität des Messestandortes Köln“, betont Gerald Böse.

Auch deshalb hat die Stiftung Vargas Köln als führenden Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort ausgewählt. Die neue Repräsentanz liegt im Herzen Europas und in der Nähe zur Europahauptstadt Brüssel und Luxemburg als Stadt wichtiger europäischer Institutionen wie dem Europäischen Gerichtshof, der Europäischen Investitionsbank oder dem Europäischen Rechnungshof.

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