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Koelnmesse 3.0: Jury kürt Siegerprojekt

Architektenwettbewerb: Das Kölner Büro JSWD gewinnt

Gewinnerentwurf des Eingangs Ost, © JSWD Architekten
Gewinnerentwurf des Eingangs Ost, © JSWD Architekten

Die Jury hat entschieden: Der Entwurf des Kölner Büros JSWD Architekten wird Grundlage für die Neubaumaßnahmen im Südgelände. Messe-Chef Gerald Böse bezeichnet den Entwurf als „architektonisches Statement für modernes Messewesen.“ Konkret geht es um die CONFEX®-Halle, die Halle 1plus, das neue zentrale Terminal im Südgelände und die Fassadengestaltung. Diese Neubaumaßnahmen sind wesentlicher – und nach außen deutlich sichtbarer – Bestandteil von Koelnmesse 3.0, dem größten Investitionsprogramm in der Geschichte des Unternehmens. Es sieht bis 2030 Investitionen in Höhe von mehr als 600 Millionen Euro vor. Eine stolze Summe, die die Koelnmesse aus eigener Finanzkraft bestreiten wird.

Gewinnerentwurf der CONFEX®-Halle, © JSWD Architekten
Gewinnerentwurf der CONFEX®-Halle, © JSWD Architekten

Ein Statement für modernes Messewesen und imageprägend für Köln

Der Entwurf von JSWD Architekten hat die 13 Juroren unter Vorsitz des bekannten Kölner Architekten Kaspar Kraemer in ihrer Sitzung am 21. März 2016 final überzeugt: „Der Entwurf verbindet eine klare, urbane und selbstbewusste Architektursprache mit unseren Anforderungen an Aufenthaltsqualität, Flexibilität und Erlebniswelt“, erklärt Gerald Böse nach mehrstündiger Jurysitzung. „So kommen wir unserem Ziel, am Standort Köln das attraktivste innerstädtische Messegelände der Welt zu sein, einen großen Schritt näher“ Die Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die ebenfalls zur Siegerpräsentation vor Ort war, schließt sich an: „Die Baumaßnahmen versprechen einen markanten architektonischen Auftritt der Koelnmesse. Sie werden imageprägend sein und ein Sinnbild für Köln und die Region weit über die Landesgrenzen hinaus darstellen.“

Die Innenansicht des neuen Terminals, der die Eingänge Ost und West miteinander verbindet. © JSWD Architekten
Die Innenansicht des neuen Terminals, der die Eingänge Ost und West miteinander verbindet. © JSWD Architekten

Keine einfache Entscheidung

Zur Lösung der Planungsaufgabe hatte sich die Koelnmesse entschlossen, einen Wettbewerb für Architekten durchzuführen. Aus zuvor 81 Bewerbungen wurden 20 Büros aufgefordert, Lösungsvorschläge auszuarbeiten. 19 Büros reichten schließlich ihre Arbeiten zur Beurteilung ein. Eine unabhängige Jury wählte sieben vielversprechende Konzepte zur weiteren Bearbeitung in einer zweiten Phase aus. Nachdem im Dezember 2015 die Entwürfe der beiden Büros ingenhoven architects und JSWD Architekten von der Jury zur finalen Weiterbearbeitung ausgewählt worden waren, erfolgte in den vergangenen Wochen eine weitere Konkretisierung und genaueste Überprüfung der Praktikabilität und Finanzierbarkeit dieser Favoriten.

Koelnmesse 3.0 - Die nächsten Schritte
Koelnmesse 3.0 – Die nächsten Schritte

„Überzeugt hat der Entwurf von JSWD Architekten vor allem durch den Auftritt des elegant und offen gestalteten Terminals und der architektonischen Geste des Eingangs Ost, der eine hervorragende Präsenz im Stadtraum entwickelt. Durch die Aufnahme der prägenden vertikalen Elemente in Form der schlanken Stützen wird die Geschichte der Koelnmesse mit ihren Bauten aus unterschiedlichen Zeiten respektiert, gleichermaßen jedoch ein spektakulärer Eingang Ost geschaffen, der zukunftsgerichtet die neue Dimension der Koelnmesse 3.0 repräsentiert“, so das Urteil der Jury.

Der weitere Zeitplan

Die Neubaumaßnahmen werden nun Zug um Zug erfolgen. Das Jahr 2016 steht dabei ganz im Zeichen der Vor- und Entwurfsplanungen. Mitte 2017 sollen die ersten Baumaßnahmen zur Halle 1plus beginnen, eine Fertigstellung ist Anfang 2019 angestrebt. Im Anschluss wird die angrenzende CONFEX®-Halle errichtet, deren Fertigstellung für 2021 vorgesehen ist. Bereits ab Anfang 2017 beginnen zudem erste Planungen zum neuen Terminal, dessen Fertigstellung für Ende 2024 avisiert wird.

Mehr Informationen zu Koelnmesse 3.0 finden Sie hier: www.koelnmesse30.de.

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