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Fit für die Zukunft: Grundstein für das neue Messeparkhaus Zoobrücke ist gelegt

Startschuss der ersten Neubaumaßnahme des Projekts Koelnmesse 3.0

Der Grundstein für das neue Parkhaus an der Zoobrücke.
Der Grundstein für das neue Parkhaus an der Zoobrücke.

Mit der Grundsteinlegung für das neue Parkhaus an der Zoobrücke hat die Koelnmesse am 8. September 2016 den Startschuss für ihr ambitioniertes Investitionsprogramm „Koelnmesse 3.0“ gegeben. „Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, unser Gelände fit für das Messegeschäft der Zukunft zu machen“, sagte Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse.Mit der ersten Neubaumaßnahme im Rahmen des Investitionsprogramms Koelnmesse 3.0 entsteht bis Ende 2017 in unmittelbarer Messenähe ein modernes Parkhaus, das neben 3.260 Pkw-Stellplätzen auch umfangreiche Logistikflächen für den Auf- und Abbauverkehr bereithält und zugleich die rechtsrheinischen Kölner Stadtteile vom Verkehr entlastet.

Grundsteinlegung am 8. September 2016, v.l.n.r.: Georg Klumpe (Zentralbereichsleiter Infrastruktur Koelnmesse GmbH), Wilhelm Schulte (Inhaber schultearchitekten), Kai Bierich (Geschäftsführender Gesellschafter wulf architekten GmbH), Herbert Marner (Geschäftsführer Koelnmesse GmbH), Gerald Böse (Vorsitzender der Geschäftsführung Koelnmesse GmbH), Fernando Kochems (Geschäftsführer Deutsche Industrie- und Parkhausbau GmbH)
Grundsteinlegung am 8. September 2016.

Für das geplante Parkhaus und das zugehörige Logistikgebäude hatte die Koelnmesse Mitte 2015 einen „Design and Build“-Wettbewerb ausgelobt. Als Sieger ging das Kölner Büro schultearchitekten gemeinsam mit der Deutschen Industrie- und Parkhaus GmbH (dip) mit dem Konzept eines geschwungenen Baukörpers hervor. „Wir wollten ein Gebäude schaffen, das sich mit seiner eigenständigen Formensprache in das Umfeld einpasst. Gleichzeitig wird das Parkhaus eine architektonische Landmarke für die Koelnmesse und den Stadtraum sein“, sagt Wilhelm Schulte, schultearchitekten. Schließlich ist das Parkhaus von der Zoobrücke für viele Kölner und Gäste Kölns prominent sichtbar. Ein besonderes Highlight ist die Gestaltung der Nordfassade im Bereich der Zoobrücke. Hierfür entwarf das Stuttgarter Büro wulf architekten eine vorgehängte Fassade aus Metallschuppen mit über  3.000 Einzelelementen – bisher einzigartig in Deutschland.

Ein besonderes Highlight des Parkhauses ist eine vorgehängte Fassade aus Metallschuppen.
Ein besonderes Highlight des Parkhauses ist eine vorgehängte Fassade aus Metallschuppen.

Zu den zentralen Anforderungen an das Parkhaus gehören die Sicherstellung eines zügigen Verkehrsabflusses in Messe-Stoßzeiten sowie die Kombination von Park- und Logistikflächen. Daher erhielt das aus zwei Baukörpern bestehende Parkhaus eine Struktur, die durch innenliegende Verbindungsrampen einen zügigen Verkehrsfluss ermöglicht. Ein weiteres Plus ist die getrennte Ausfahrt stadtein– und stadtauswärts. Die zusätzliche Logistikfläche gewannen die Planer durch einen aufgeständerten Baukörper.

Damit sich die Kunden und Gäste der Koelnmesse bereits bei ihrer Ankunft wohlfühlen, wird das Parkhaus in Zukunft hochwertig an das Messegelände angeschlossen. Dies geschieht im Zuge der anstehenden Freiraumgestaltung, die im Zusammenhang des Investitionsprogramms Koelnmesse 3.0 eine grundlegende Überarbeitung der Außenflächen vorsieht: vom Eingang Nord bis zur MesseCity und Richtung Osten bis hinüber zum künftigen Parkhaus. Bei der MesseCity handelt es sich übrigens nicht um ein Bauprojekt der Koelnmesse, sondern um eine Entwicklung von STRABAG Real Estate und ECE Projektmanagement. Zur Lösung der eigenen Planungsaufgabe führte die Koelnmesse ein Werkstattverfahren durch, das im Juli die Landschaftsarchitekten von „urbane gestalt“ für sich entschieden. Das Konzept des Kölner Büros erfüllt funktionale Anforderungen wie die Verknüpfung des Messegeländes mit den wichtigsten Ankunftspunkten, z. B. dem Bahnhof Köln Messe/Deutz. Anfang September 2016 haben die Detailplanungen mit einem Kick-off aller Beteiligten begonnen. Im Mittelpunkt der Überlegungen steht dabei, neben den rein funktionalen Anforderungen, Atmosphäre zu schaffen. Kunden werden vom ersten Moment – schon vor Betreten des Messegeländes – willkommen geheißen. Wohlfühlen auf den ersten Blick.

Ansicht vom Messeparkhaus Zoobrücke.
Ansicht vom Messeparkhaus Zoobrücke.

Mehr Informationen zum Parkhausneubau und zum Investitionsprogramm Koelnmesse 3.0 finden Sie hier: www.koelnmesse30.de

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