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Neues Messeparkhaus Zoobrücke: Rüttelstopfverfahren sorgt für stabile Verhältnisse

Die ersten Treppenhäuser stehen bereits

Bauleiter David Natter erläutert das Verfahren.

Tonnenweise Kies und Beton sind in den vergangenen Monaten an der ersten Neubaumaßnahme des Investitionsprogramms Koelnmesse 3.0 verarbeitet worden und werden auch in den nächsten Wochen gebraucht.

Die ersten Treppenhäuser des neuen Parkhauses auf dem Grundstück am Ende der Brügelmannstraße stehen bereits und auch die Stahlkonstruktion für den ersten Bauabschnitt hat deutlich Formen angenommen. Zeitgleich kommt mit dem Rüttelstopfverfahren ein spezielles Bauverfahren zum Einsatz.

Ein aktueller Einblick: Erste Treppenhäuser und Stahlkonstruktion stehen schon.
Ein aktueller Einblick: Erste Treppenhäuser und Stahlkonstruktion stehen schon.

„Im hinteren Bereich des Grundstückes hin zur Zoobrücke besteht der Boden aus einer bunten Mischung aus Bauschutt und Schlacke und ist somit nicht tragfähig“, erläutert Bauleiter David Natter. Der Ingenieur betreut im Auftrag der Deutschen Industrie- und Parkhausbau GmbH die Baustelle an der Zoobrücke. Um den Boden ausreichend stabil zu machen, werden im

Das Rüttelstopfverfahren sorgt für stabilen Boden.
Das Rüttelstopfverfahren sorgt für stabilen Boden.

Rüttelstopfverfahren bis zu 13 Meter tiefe Kiessäulen per Vibration senkrecht in die Erde gebracht. Am Ende entstehen so etwa 800 Säulen, auf denen die Fundamente des geplanten Parkhauses und des Logistikgebäudes sicher stehen können. „Die Pfeiler sorgen dafür, dass das Gewicht des Parkhauses nicht direkt auf dem Boden lastet, sondern tief in die Erde geleitet wird“, erklärt Natter weiter.

Das Rüttelstopfverfahren im Detail

Hauptarbeitsgerät ist der Rüttler, eine stabile Säule aus Stahl. Der Rüttler wird senkrecht bis zu 13 Meter in den Boden gedrückt und

Der Rüttler füllt den entstandenen Hohlraum mit Kies.
Der Rüttler füllt den entstandenen Hohlraum mit Kies.

verdrängt und verdichtet dabei die Erde zu allen Seiten. Nun wird der Rüttler langsam wieder zurückgezogen. Dabei entsteht tief unter der Erde am Ende des Rüttlers ein säulenförmiger Hohlraum,

in den über ein Rohr im Innern des Rüttlers grobkörniges Material – beim Messeparkhaus Kies – eingefüllt und verdichtet wird. So entstehen feste, mit dem Boden verzahnte Stopfsäulen, auf denen die Fundamente des Parkhauses sicher stehen werden. Umfangreiche Messungen während und nach dem Verfahren stellen die ausreichende Festigung der Rüttelstopfsäulen sicher.

Mehr zum neuen Messeparkhaus an der Zoobrücke und zum Investitionsprogramm Koelnmesse 3.0 finden Sie hier: www.koelnmesse30.de.

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