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In digitalen Geschäftsmodellen liegt viel Potenzial

Marketing- und Technik-Services bei der Koelnmesse

Größte Chance und zugleich Herausforderung der kommenden Jahre ist die Digitalisierung der Werbewelt.
Größte Chance und zugleich Herausforderung der kommenden Jahre ist die Digitalisierung der Werbewelt.

Mietmöbel und Abhängungen für Messestände, aufmerksamkeitsstarke Werbeflächen auf dem Messegelände oder Leadtracking, also Besuchererfassung, per App – die Vielfalt ist es, die den Bereich Marketing- und Technik-Services bei der Koelnmesse ausmacht. Zusammen mit seinem Team ist Sebastian Nitsch, Gruppenleiter Marketing- und Technik-Services, für die Entwicklung, Organisation und Vermarktung aller Marketing- und Technik-Services zuständig, die den Messekunden zur Verfügung stehen, und kooperiert dafür mit mehr als 60 Dienstleistern. Das Angebot umfasst knapp zwei Dutzend Serviceleistungen für Aussteller wie die Versorgung mit Strom, Wasser oder Veranstaltungsequipment, genauso wie die Vermarktung von rund 850 Werbeflächen auf dem Messegelände – vom großformatigen Megaprint im Eingang Nord bis hin zum Rolltreppenhandlauf mit Werbebotschaft.

Gezielte Ansprache

Letzteres war eine spannende Innovation, erinnert sich Sebastian Nitsch. „Das erforderte ein halbes Jahr intensiver Experimente mit Hersteller und TÜV.“ Der Film, der nun auf dem Handlauf liegt, muss beständig, farbecht, nicht zu dick und nicht zu dünn sein, damit er weder reißt noch die Handlaufautomatik zum Erliegen bringt. Unterstützung bei der Vermarktung der Werbeflächen bekommt das Team seit März 2015 vom Vertrieb – mit dem Ziel, den Umsatz in diesem Bereich in den kommenden Jahren weiter deutlich zu steigern. „Die Vertriebsmanager bieten ihren Kunden die Werbeflächen mit an und erfassen im Idealfall direkt das verfügbare Budget und die Art der Werbeflächen“, berichtet Sebastian Nitsch. Diese Informationen werden dann automatisiert direkt an das Team Marketing- und Technik-Services weitergeleitet. „Interessierte Aussteller können wir dann viel gezielter ansprechen“, so Sebastian Nitsch. Auch die internationalen Tochtergesellschaften und Vertriebspartner werden nun in diesen Prozess eingebunden. Größte Chance und zugleich Herausforderung der kommenden Jahre ist die Digitalisierung der Werbewelt. Und das über alle Medienkanäle hinweg – Print, Online, Mobil. „Das bedeutet mehr, als eine herkömmliche Werbefläche durch ein LEDBoard auszutauschen“, sagt Sebastian Nitsch. Leadtracking-Systeme wie LeadSuccess (auf Deutsch: Geschäftskontakte-Erfolg) erfassen unter anderem per Visitenkartenscan und -auswertung die Besucherkontakte direkt am Stand und ermöglichen wirksame Nachfassaktionen. Das macht die Messenachbereitung schneller und effizienter und steigert den Messeerfolg.

Digitale Angebote

Das Team entwickelt auch Angebote, die Aussteller und Besucher unabhängig von den Messetagen zusammenbringen sollen. Im Zuge unserer Digitalen Strategie müssen wir uns von dem Ansatz lösen, dass unser Geschäft nur in Messehallen stattfindet. Zum Beispiel mit Plattformen wie das bereits 2006 ins Leben gerufene Matchmaking365, auf der Besucher gezielt mit den für sie relevanten Ausstellern zusammengebracht werden. „Das ist sehr komfortabel und erspart das Wälzen von Ausstellerverzeichnissen“, sagt Sebastian
Nitsch. Er ist sich sicher: Das ist nur der Anfang. Geschäftsrelevante Informationen sowie branchenspezifisches Wissen und Kontakte zielgruppengerecht und digital zur Verfügung
zu stellen, ist eine weitere viel versprechende Möglichkeit. „In digitalen Geschäftsmodellen liegt jede Menge Potenzial“, meint Sebastian Nitsch. „Das gilt sowohl für die Messeteilnehmer als auch für uns als Veranstalter.“

6 Kommentare

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