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Ein Jahr Blockheizkraftwerk

CO2-Einsparung entspricht dem Ausstoß von über 400 Einfamilienhäusern

Die Koelnmesse investierte im Rahmen ihres Modernisierungsprogramms Koelnmesse 3.0 in energiesparende Technik.
Die Koelnmesse investierte im Rahmen ihres Modernisierungsprogramms Koelnmesse 3.0 in energiesparende Technik.

Seit gut einem Jahr läuft das Blockheizkraftwerk (BHKW) der Koelnmesse im Dauerlastbetrieb und erfüllt alle Erwartungen in Bezug auf Effizienz und Zuverlässigkeit. „Das ist im ersten Betriebsjahr nicht die Norm“, stellt Horst Harbusch-Geier heraus, der als Leiter Technische Gebäudeausrüstung für die Einführung und den Betrieb des BHKWs verantwortlich ist. „Unser Kraftwerk deckt unseren Grundbedarf an Wärme und Strom auf dem gesamten Messegelände.“ Die darüber hinaus gehende Wärmeversorgung sichert ein Fernwärmeanschluss, der ebenfalls 2016 neu zur Koelnmesse gelegt wurde.

Neben energiewirtschaftlichen Bedürfnissen standen bei der Entscheidung für eine neue Energieversorgung auch ökologische Anforderungen im Vordergrund – bei einem Verbrauch von rund 34 Gigawattstunden Strom pro Jahr ist dabei die richtige Technik ein wichtiger Punkt. Die Koelnmesse investierte somit im Rahmen ihres Modernisierungsprogramms Koelnmesse 3.0 in energiesparende Technik. Eine wichtige Maßnahme ist das eigene BHKW, bei dem es sich um eine Anlage zur Gewinnung elektrischer Energie und Wärme nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung handelt. Der wirtschaftliche und ökologische Grundgedanke liegt darin, dass die erzeugte Energie direkt vor Ort zur Deckung des Strombedarfs genutzt wird. Der bedeutendste wirtschaftliche Faktor in diesem Bereich ist die Einsparung durch den vermiedenen Einkauf von Strom. Denn Strom kostet im Durchschnitt etwa viermal so viel wie Erdgas als Brennstoff. Wandelt man das Erdgas in Strom und Wärme, spart man in dieser ganz stark vereinfachten Rechnung hohe Beträge pro Jahr.

Durch das neue Energiekonzept der Koelnmesse reduzierte sich der jährliche CO2-Ausstoß bereits im ersten Jahr um 3.200 Tonnen, was umgerechnet der Emission von etwa 410 Einfamilienhäusern* entspricht. Wichtig ist: Das Energiekonzept der Koelnmesse beschränkt sich nicht auf die Einführung des neuen BHKWs. So nutzt die Koelnmesse nach und nach in allen Anlagen energiesparende LED-Technik. Auch auf eine optimale Wärmedämmung zum Beispiel bei den Rohrleitungen wird geachtet. Die Belüftung erfolgt vielerorts bereits mittels effizienter Wärmerückgewinnung über einen Rotationswärmetauscher. Grundsätzliches Ziel der Wärmerückgewinnung ist die Minimierung des Primärenergieverbrauchs.

Investition in die Zukunft – Koelnmesse 3.0

Koelnmesse 3.0 steht für die bis zum Jahr 2030 geplante Modernisierung der Koelnmesse, insbesondere der Südhallen, die Verbesserung der Verkehrs- und Parkraumsituation und attraktivere Hallen. Der Plan beinhaltet ferner den Bau der neuen Halle 1plus, die zum Ausgleich der temporären Baumaßnahmen 10.000 m² zusätzlicher Fläche bietet, einer CONFEX®-Halle für neue Formate aus Conference und Exhibition und eines neuen Eingangsterminals für die Südhallen, das als moderner und funktionaler Verbindungs- und Erschließungs-Boulevard in Ost-West-Richtung fungiert. Den Auftakt der Baumaßnahmen machte 2016 das neue Messeparkhaus Zoobrücke mit rund 3.260 Parkplätzen.

Weitere Informationen zu Koelnmesse 3.0 finden Sie auf der Internetseite der Koelnmesse: www.koelnmesse30.de

 

1 Kommentar

  1. Richard | |

    These are realy nice constructions!!

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