Koelnmesse 3.0 » Aus alt mach neu

Aus alt mach neu

Jobs bei der Koelnmesse: Projektleiter Technik

Die Technik im Blick: Leiter Technische Gebäudeausrüstung, Horst Harbusch-Geier

Auf hunderttausenden Quadratmetern neue Lüftungssysteme einbauen, die Heizungen erneuern oder die Energieversorgung auf den neuesten Stand bringen? Das alles mit etlichen Kollegen und externen Partnern koordinieren? Und das Ganze so arrangieren, dass der Messebesucher rein gar nichts mitbekommt? Diese Kunststücke sind der Arbeitsalltag von Horst Harbusch-Geier und seinem Team. Als Projektleiter Technik ist er für die technische Umsetzung des Investitionsprogramms Koelnmesse 3.0 verantwortlich – also für alle Technikmaßnahmen, die bei den Neubauten und den umfassenden Bestandssanierungen anfallen.

Erneuerung von Technik und Optik

In den nächsten Jahren liegt der Arbeitsschwerpunkt von Horst Harbusch-Geier auf den Sanierungsarbeiten auf dem Südgelände. „Wir erneuern nicht nur die Haustechnik – also Heizung, Lüftung und mehr – sondern auch die Bautechnik. Das betrifft zum Beispiel die Abhangkonstruktionen in den Hallen. Durch die Maßnahmen können wir das Messegeschäft in Zukunft viel schneller und flexibler abwickeln. Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich auch die Optik. Wir kümmern uns um Böden, Treppen und Türen, richten moderne WC-Anlagen ein und bringen die gastronomischen Einrichtungen auf den neuesten Stand. Davon profitieren nicht nur die Besucher, sondern auch die Aussteller.“

In den nächsten Jahren liegt der Arbeitsschwerpunkt von Horst Harbusch-Geier auf den Sanierungsarbeiten auf dem Südgelände.

Aktuell steht Halle 10 ganz oben auf der To-do-Liste des Projektleiters. Sie ist schon über 40 Jahre alt und hat einen entsprechend großen Modernisierungsbedarf. „Gerade nehmen wir uns den kompletten Keller vor, 25.000 Quadratmeter Fläche. Wir erneuern die Sprinklerzentrale, aber auch ein großes Notstromaggregat“, erläutert er. Bei Horst Harbusch-Geier laufen alle Fäden zusammen; er koordiniert zwischen 80 und 100 Technikern, die sich vor Ort um die Umbauten kümmern. Eine große Mannschaft, von der fast niemand etwas mitbekommt – und das mit Absicht.

 

„Bauen im Bestand ist eine Königsdisziplin“

Im Rahmen des Investitionsprogramms Koelnmesse 3.0 werden die Südhallen des Messegeländes saniert und modernisiert.

Denn die Bestandssanierungen laufen neben dem regulären Messebetrieb und dürfen diesen nicht stören. „Unser Credo ist: Die Messe geht immer vor!“, sagt Harbusch-Geier. Deshalb hat er zusammen mit dem Kapazitätsmanagement weit im Voraus geplant. In den nächsten zehn Jahren sind alle messefreien Zeiten für Baumaßnahmen reserviert. Bei über 50 Veranstaltungen am Standort Köln allein in diesem Jahr bleibt oft nur wenig Zeit für die Sanierung. „Bauen im Bestand ist eine Königsdisziplin. Für uns war und ist es eine Herausforderung, die Bauarbeiten in den teils sehr kurzen Zeitspannen durchzuführen.“

Tages-, teilweise sogar stundengenaue Kalkulationen, welche Maßnahmen wann und wo durchgeführt werden, gehören für Horst Harbusch-Geier zum Arbeitsalltag. Panik ist für ihn dennoch ein Fremdwort. „Es ist wichtig, trotz der Masse an Projekten ruhig zu bleiben und den Überblick zu behalten. Wer in solchen Situationen hektisch wird, sorgt dafür, dass etwas schiefgeht.“ Wäre ein geregelter Beamtenjob nicht viel entspannter? Dazu hat Horst Harbusch-Geier eine ganz klare Meinung: „Gerade die Komplexität macht mir so viel Spaß. Geregelte Bahnen? Das ist überhaupt nicht mein Ding!“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.