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Versprochen und geliefert

Schon jetzt steht fest: 2017 markiert neue Rekordmarken der Koelnmesse. Was waren die Highlights, wie geht es weiter? Lesen Sie hier die Antworten der Geschäftsführung.

Die Geschäftsführung der Koelnmesse: Katharina C. Hamma, Gerald Böse und Herbert Marner.

Jenseits aller Zahlen: Warum war 2017 ein besonderes Jahr, Herr Böse?

Gerald Böse: 2017 war für die Koelnmesse ein Spitzenjahrgang mit Rekordumsatz und zweistelligem Millionengewinn. Wir haben wie versprochen unsere ambitionierten Wachstumsziele erreicht und nun sogar noch etwas draufgelegt. Damit haben wir auch die Basis für die Zukunft der Koelnmesse, unsere Rolle in der Region und die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter gelegt, zu denen in 2017 knapp fünf Prozent hinzugekommen sind. Wir haben viele gute Veranstaltungen gestemmt, ein modernes Parkhaus gebaut und sind einer modernen, digital orientierten Arbeitswelt ein Stück nähergekommen. Das ist auch in der Messewirtschaft und den Medien angekommen. Und das Beste: Das haben wir aus eigener Kraft gemeinsam geschafft. Ich bin stolz auf diese Mannschaft.

Wie lief denn das Kerngeschäft, Frau Hamma?

Katharina C. Hamma: Auch hier hat das gesamte Team richtig gute Arbeit geleistet, auf die wir stolz sein können. Im Vergleich zu den jeweiligen Vorveranstaltungen sind die Umsätze der Messen am Standort Köln 2017 im Durchschnitt um rund 13 Prozent gewachsen. Acht Veranstaltungen aus allen Kölner Kompetenzfeldern legten im zweistelligen Prozentbereich zu. Bei fast allen Veranstaltungen, in allen Messemanagement-Bereichen, ist es uns gelungen, unser Profil im weltweiten Wettbewerb zu schärfen und unsere Branchen- und Themenkompetenz unter Beweis zu stellen. Das ist aber nicht allein dem Messemanagement und dem Vertrieb zu verdanken. Denn ohne Verkehrslenkung und Besucherbetreuung, ohne Kommunikation, ohne alle übergreifenden Bereiche wäre das nicht möglich gewesen.

Und die Zahlen dazu, Herr Marner?

Herbert Marner: Mit mehr als 350 Millionen Euro Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 übertreffen wir das bisherige Rekordjahr 2015 um rund 10 Prozent und liegen einmal mehr deutlich über den eigenen Erwartungen. Der Gewinn liegt bei über 20 Millionen Euro. Bis 2021 planen wir – eine stabile Entwicklung der Weltwirtschaft vorausgesetzt – einen durchschnittlichen Jahresgewinn im zweistelligen Millionenbereich und regelmäßig Jahresumsätze über 300 Millionen Euro.

Ist das alles noch zu toppen?

Böse: Rekorde sind kein Selbstzweck. Wir wollen in den kommenden Jahren auch darauf achten, die Prozesse zu festigen und den eingeschlagenen Weg weiterzugehen, zum Beispiel bei der Digitalisierung. Hier wollen wir bis 2022 über 50 Millionen Euro investieren: im Rahmen von Koelnmesse 3.0, für innovative digitale Services wie die Einrichtungsplattform ambista sowie in eine moderne IT-Infrastruktur. Unsere Unternehmensziele für 2018, die wir zu Jahresbeginn vorstellen, werden sich daran orientieren. Wir bleiben bei den wesentlichen Leitplanken, die wir vor drei Jahren mit dem Course IOI erstmals formuliert haben. Dies beinhaltet vor allem Pflege und Ausbau des Messeportfolios, Internationalisierung in den identifizierten Kernmärkten, Erweiterung der Geschäftsmodelle im Servicebereich, Koelnmesse 3.0 und Digitalisierung.

Was gibt es Neues bei den Veranstaltungen?

Hamma: Es gibt spannende Veränderungen im Portfolio. Allen voran THE TIRE COLOGNE im Frühsommer, auf die wir so lange hingearbeitet haben und auf die ich mich sehr freue. Ebenso im Sommer, Anfang Juli, der Auftakt unserer neuen Veranstaltung INDICOM, die sich ganz der digitalen Transformation widmet. Hier findet der richtungsweisende Know-how-Transfer zwischen den Verbundgruppen, Start-ups und Jungunternehmen statt. Dazu die photokina, 2018 die letzte Veranstaltung auf dem alten Termin, bevor sie in den Mai und den Jahresturnus wechselt. Die ZOW in Bad Salzuflen ist nach der art berlin die zweite Eigenveranstaltung in Deutschland außerhalb Kölns. Wir gehen mit dem Markt und unsere Veranstaltungen gehen mit.

Wo stehen wir bei Koelnmesse 3.0?

Marner: Das Investitionsprogramm ist auf einem guten Weg. Zur dmexco 2017 ging der erste Bauabschnitt des neuen Messeparkhauses Zoobrücke mit 2.000 Stellplätzen und einer Logistikfläche für über 300 Lkw an den Start. 2018 beginnen wir mit dem Bau der neuen Halle 1plus und die Planungen für das CONFEX®, die neue multifunktionale Eventlocation, die weitere hochkarätige Kongresse nach Köln bringen wird, werden finalisiert. Auch die Bestandssanierung der Südhallen ist in vollem Gange.

Wie geht es in den nächsten Jahren weiter?

Böse: Wir wollen unser nachhaltiges Wachstum fortsetzen und damit die Voraussetzungen schaffen, auch in Zukunft in unsere Infrastruktur und Veranstaltungen aus eigener Finanzkraft investieren zu können. Die geplante Geschäftsentwicklung hält uns in der Spitzengruppe des Messegeschäfts weltweit.

 

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