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Die Durchstarter

Vier Berufseinsteiger berichten über ihr Traineeship bzw. Volontariat bei der Koelnmesse

Für eineinhalb Jahre ist die Koelnmesse das berufliche Zuhause von Can Atinc (IT), Bernadette Korbach (Unternehmenskommunikation), Katleen Wahnschaffe (Personal und Recht) und Philip Scheffler (Vertrieb). Alle vier starten ihre Karriere als Trainees und Volontäre bei der Koelnmesse.

Hier sind sie allerdings weit mehr als bloße „Zuarbeiter“, sondern haben schon früh Verantwortung für eigene Aufgaben übernommen. „Ich wurde vom ersten Tag an in die Projektarbeit eingebunden. Die Kolleginnen und Kollegen haben mir viel gezeigt und erklärt, sodass ich direkt aktiv mitarbeiten und mitgestalten konnte“, erinnert sich Bernadette Korbach an die Anfänge ihrer Arbeit in der Unternehmenskommunikation. Vorrangig ist sie in die interne Kommunikation und Social Media eingebunden. Mit dem internen Wiki Konrad und dem Corporate TV betreut sie zwei eigene Projekte, sie pflegt die Social-Media-Kanäle der Koelnmesse, unterstützt bei der Mitarbeiterzeitung und bei Presseveranstaltungen.

„Mir wurden schon früh viele Aufgaben und Verantwortung übertragen. Das hat sehr geholfen eine strukturierte und selbstständige Arbeitsweise zu entwickeln“, beschreibt Philip Scheffler seine Anfangszeit als Trainee im Vertrieb. Zu seinem aktuellen Aufgabengebiet im Messemanagement gehören die Ausstellerbetreuung und die Akquise neuer Aussteller. „Bei der imm cologne 2018 habe ich zum Beispiel mit einem Kooperationspartner den Designers Market in Halle 1 organisiert. Für die INTERMOT Köln 2018 betreue ich hauptverantwortlich das Segment Elektromobilität und habe dafür Aussteller akquiriert“, erläutert der Trainee.

Übergreifend arbeiten

Im Unterschied zur veranstaltungsspezifischen Arbeit im Vertrieb zeichnet sich Katleen Wahnschaffes Traineeship mit Schwerpunkt Personal eher durch messeübergreifende Aufgaben aus. „Ich unterstütze beispielsweise den gesamten Recruitingprozess für die kommenden Auszubildenden“, erläutert sie. Dazu gehören die Ausschreibung der vakanten Ausbildungsplätze, die Selektion der Bewerbungen, die Teilnahme an Vorstellungsgesprächen sowie die Auswertung der Einstellungstests. „Vor meinem Traineeship habe ich in einem kleinen Start-up gearbeitet. Daher finde ich es umso spannender, jetzt die Perspektive eines größeren Unternehmens kennenzulernen. Hier werde ich vom Recruiting bis zur Personalentwicklung in alles einbezogen und erhalte so eine umfassende Ausbildung“, schildert die Trainee Personal.

Vier Bereiche, eine Leidenschaft: Das Messegeschäft begeistert Can Atinc, Bernadette Korbach, Katleen Wahnschaffe und Philip Scheffler gleichermaßen (v.l.n.r.).

Anforderung und Lösung

Can Atinc, Trainee mit Schwerpunkt IT, reizt der Blick über den Tellerrand, den ihm die Koelnmesse als internationaler Messeveranstalter bietet: „Sich in die Struktur und Arbeitsweise eines solchen Unternehmens mit seinen bestehenden technischen Systemen einzufinden, braucht seine Zeit. Ich widme mich vor allem anwendungs- und prozessorientierten Fragestellungen, zum Beispiel im Kundenservice. Hier werden für das Anlegen und Pflegen von Kundenstammdaten oder zur Erstellung der Endabrechnung verschiedene Softwarelösungen gebraucht. Diese Systeme betreut die IT, wartet sie regelmäßig und passt sie bedarfsgerecht an.“ Durch sein Studium, das zur einen Hälfte aus BWL und zur anderen Hälfte aus Elektrotechnik bestand, könne er besonders gut die Verknüpfung zwischen Anforderungen und technischen Lösungen herstellen. „Das ist im Prozess- und IT-Anforderungsmanagement entscheidend.“

„Der Vorteil an unserem Traineeprogramm ist, dass ein Trainee mehrere Fachbereiche durchläuft und somit nach 18 Monaten einen guten Einblick in die Koelnmesse und die spezifischen Prozesse bekommt. Darüber hinaus bauen die Trainees sich ein Netzwerk auf, das ihnen später große Vorteile bringt“, erklärt Eva Ambrosius, Referentin Personalentwicklung. Welche und wie viele Fachbereiche jeder Trainee durchläuft, wird stets nach Relevanz für die berufliche Weiterentwicklung sowie nach persönlichen Präferenzen entschieden.

Nach dem Traineeship könnten sich alle vier gut vorstellen, bei der Koelnmesse zu bleiben. „Was das Arbeiten so spannend macht, ist die Abwechslung, die ich bei der Koelnmesse habe“, hebt Katleen Wahnschaffe hervor. Trotz der unterschiedlichen Inhalte eint die Berufsstarter eine Fähigkeit: „Ein offenes Zugehen auf Kunden und Kollegen öffnet viele Türen. So kommen wir schnell in den Berufsalltag“, erklärt Bernadette Korbach. Philip Scheffler ergänzt: „Wir lernen das Unternehmen als Ganzes kennen. So bauen wir uns ein Netzwerk aus verschiedensten Abteilungen auf, auf das man immer wieder zurückgreifen kann.“

Gekommen, um zu bleiben

Allein innerhalb der vergangenen zehn Jahre hat die Koelnmesse insgesamt 41 Trainees und Volontäre intern ausgebildet. Aktuell arbeiten 26, also fast zwei Drittel von ihnen, immer noch im Unternehmen.

Hier gibt es weitere Infos zum Traineeship bei der Koelnmesse.

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