Koelnmesse 3.0 » Clever koordiniert

Clever koordiniert

Das Großprojekt Koelnmesse 3.0 geht in die nächste Runde.

Koelnmesse 3.0, Halle 1plus

Ludger Wälken, Zentralbereichsleiter Koelnmesse 3.0, und Markus Vogel, Projektleiter Kapazitätsmanagement und städtische Raumordnung, berichten, was in den kommenden Monaten ansteht.

Was passiert 2019?

Ludger Wälken: Wir sanieren das zweite Segment der Halle 10, beginnen den Bau der Halle 1plus und setzen die Detailplanung des Konferenzzentrums Confex® auf. Im Fokus der nächsten Jahre steht auch die Sanierung des Südgeländes: Es stammt noch aus den 1970er-Jahren und bedarf einer Modernisierung. Bessere haustechnische Anlagen und die Umstellung auf LED-Beleuchtung werden zum Beispiel Betriebskosten senken und die Koelnmesse zukunftsfähig machen. Bei Neubauten arbeiten wir natürlich direkt nach den neuesten Standards.

Stichwort Neubau: Im Januar wurde der Grundstein für die Halle 1plus gelegt. Welche Schritte stehen nun an?

Wälken: 2018 haben wir den Tiefbau für die Halle 1plus umgesetzt, eine neue Kanalisation geschaffen und die Messeallee West verlegt. Nach den Pfahlgründungen und der Grundsteinlegung im Januar 2019 konnten wir im Februar mit dem Roh- und Stahlbau starten. Die Halle 1plus wird 180 Meter lang werden und 10.000 qm Fläche haben. Der Parkplatz P1 wird als untere Ebene in die Halle 1plus integriert. Gleichzeitig bauen wir Fußgängerüberweg, Fassade und Zaun an der Deutz-Mülheimer Straße neu. Alle Baumaßnahmen finden während des laufenden Messegeschäfts statt – das ist eine Herausforderung.

Das klingt nach viel Abstimmung – auch für Sie als Projektleiter Kapazitätsmanagement, Herr Vogel. Wie regeln Sie das?

Markus Vogel: Frühzeitige Absprachen mit allen Experten sind das A und O. Für alle Baumaßnahmen gilt: Der laufende Messebetrieb hat Priorität. Damit das funktioniert, richten sich alle nach dem Messeplaner, der alle Messetermine sowie Infos über Auf- und Abbautage enthält. Jede Baumaßnahme muss hier integriert werden. Die Projektleiter des Teams Koelnmesse 3.0 fragen bei mir zum Teil Jahre im Voraus eine Baumaßnahme an. Ich lote dann messefreie Zeiten aus, finde mit den Messeteams Lösungen, falls sich Baumaßnahmen mit Messen überschneiden, und lege die endgültigen Zeitfenster für alle Arbeiten fest.

Wie geht es weiter, Herr Wälken?

Wälken: Auf dieser Basis erstellt ein Dienstleister einen Baulogistikablaufplan, in dem festgelegt wird, wann welche Arbeit beginnt und endet. Die konkreten Abläufe und Auswirkungen für jede Messe stimmen wir mit allen wichtigen Schnittstellen ab.

Koelnmesse 3.0, Confex und Halle 2 (rechts)

Sind Sie im Zeitplan?

Wälken: Die gamescom ist unser Ziel für die Bestandssanierung der Halle 10 und es sieht gut aus. Die Halle 1plus soll zur imm cologne 2021 in Betrieb genommen werden.

Welche Baumaßnahme kommt als Nächstes?

Wälken: Wir arbeiten an der Ausführungsplanung für das neue Konferenzzentrum Confex®. Es wird auf dem Gelände der jetzigen Halle 1 entstehen. Wie der Name als Mix aus Conference und Exhibitions vermuten lässt, wird das Gebäude für große Konferenzen und Ausstellungen gebaut. Dieses Projekt wird ein richtiges Multifunktionsjuwel: Mit modernster Medientechnik können wir alle Konferenzräume mit hochauflösenden Videos versorgen und über eine Schnittstelle zur strukturierten Verkabelung sogar zusätzlich die komplette Koelnmesse, also zum Beispiel das Messehochhaus sowie sämtliche LED-Screens unserer neuen Digital Signage.

MEHR BILDER UND INFOS: www.koelnmesse.de/Koelnmesse/Unternehmen/Koelnmesse3.0/

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