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Rasantes Hobby

Gemeinsam pflegen die Messebiker ihre Leidenschaft fürs Motorradfahren.

Die Messebiker bei einem Zwischenstopp in Montabaur

 

Halb zehn morgens an der Mundorf-Tankstelle in Rösrath: Die Messebiker haben ihre Motorräder abgestellt und mutmaßen schon über die Route, die Michael Wintermeier, kaufmännischer Mitarbeiter Entgelt bei der Koelnmesse, heute für sie ausgewählt hat. Kurz noch volltanken, das Visier herunterklappen – dann heulen die Maschinen auf und los geht es. Auf welchem Weg sie heute Richtung Eifel, Westerwald oder Bergisches Land fahren, weiß nur Wintermeier.

Weiter als 250 Kilometer weg von Köln führen die Tagestouren der 10- bis 20-köpfigen Gruppe motorradbegeisterter Kolleginnen und Kollegen jedoch nicht, sie enden nach maximal acht Stunden wieder an der Tankstelle in Rösrath, mit bester Anbindung an die Autobahn. „Ohne Michael Wintermeier würde es die Messebiker nicht geben“, berichtet Matthias Becker, Director der INTERNATIONALEN EISENWARENMESSE und der Asia-Pacific Sourcing, von den Anfängen der Messebiker. „Seit 2013 organisieren wir für alle interessierten Motorradfahrer der Koelnmesse gemeinsame Touren.“

Dreimal im Jahr plant der erfahrene Motorradfahrer Wintermeier abwechslungsreiche Routen durch schöne Landschaften und mit kulturellen Überraschungen für die Pausen. „In der Eifel haben wir beispielsweise Maria Laachs berühmte Erbsensuppe gekostet, aber auch die Skisprungschanze auf dem Kahlen Asten, das Nougatmuseum oder den Checkpoint Zero in Thüringen besucht“, erinnert sich Nadja Dillmann, Assistentin der Geschäftsbereichsleitung Unternehmensentwicklung. Neben einer eintägigen Saisonauftakttour im März und einer Abschlusstour im Oktober gibt es jährlich auch eine Wochenendtour mit zwei Übernachtungen, bei der die Messebiker weiter entfernte Regionen ansteuern. „Dieses Jahr geht es im Juli mit bisher 14 Motorrädern ins Saarland“, erzählt Becker.

Das Wetter spielt bisher immer mit: Noch nie mussten die Messebiker eine Tour absagen.

Unterwegs immer im Austausch
Die Messebiker sind eine bunte Gruppe, sie verbindet aber die Begeisterung fürs Motorradfahren: „In unserer Runde sind Kollegen und Kolleginnen aus verschiedenen Bereichen der Koelnmesse vertreten. Interessanterweise sprechen wir aber nie über Arbeit. Was jemand beruflich macht, wird hier zur Nebensache. Der Fokus liegt auf dem Fahren. Da schaut man sich auch mal etwas bei den anderen ab und in den Pausen tauschen wir uns darüber aus, was wir auf unserer Route gesehen haben, sprechen über Motorräder und erzählen von Urlauben“, berichtet Dillmann. Auch unterschiedliche Fahrstile sind in der Gruppe kein Problem, da alle nach einem festen System fahren, bei dem niemand verloren gehen kann und alle das Tempo mitbestimmen. „Nur für den Sprit muss jeder selbst sorgen. Obwohl sich auch da einmal jemand verkalkuliert hat und liegen geblieben ist“, erzählt Becker lachend. „Es war für alle amüsant, als der Betroffene mit einem kleinen Kanister zur nächsten Tankstelle loszog und später eine Runde Bier ausgeben musste, weil wir auf ihn gewartet haben.“

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