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Hand in Hand

Katharina Baur und Thomas Blaumeiser sind immer auf der Suche nach interessanten Persönlichkeiten − nicht die einzige Aufgabe der Koelnmesse-Personalreferenten.

 

Katharina Baur und Thomas Blaumeiser sind sowohl Berater für Bewerber und als auch interne Dienstleister für die Mitarbeiter der Koelnmesse.

Passt der Bewerber zur Stelle? Welche Kompetenzen muss er haben? Wie kann er das Team unterstützen? Fragen, die sich Thomas Blaumeiser stellt, um geeignete Bewerber für die Koelnmesse auszuwählen. Konkrete Antworten erhält er oft erst im Vorstellungsgespräch. „Neben der fachlichen Qualifikation, die die künftigen Vorgesetzten interessiert, ist mir auch die Authentizität wichtig. Ich möchte wissen, wer mein Gegenüber wirklich ist“, sagt der Personalreferent.

Bewerbungen sichten und Vorstellungsgespräche führen − das ist längst nicht alles, was Thomas Blaumeiser tagtäglich macht. „Die Personalsuche ist ein großes Thema, aber nachdem ein Bewerber eingestellt wurde, betreuen wir ihn natürlich auch langfristig. Hinzu kommen zahlreiche Projekte wie etwa die Implementierung eines neuen Bewerber-Tools“, fasst er seine Aufgaben zusammen.

Abwechslung im Alltag
Gerade wegen dieser Vielfalt liebt Blaumeiser seinen Job − und seiner Kollegin Katharina Baur geht es ähnlich: „Ich genieße es morgens nicht zu wissen, was mich den Tag über erwartet: Benötigen Mitarbeiter und Führungskräfte meine Beratung? Gibt es tarifliche Fragestellungen zu beantworten? Oder stehen arbeitsrechtliche Aufgaben im Fokus? Es sind solche Tätigkeiten, die unsere Arbeit für die Mitarbeiter spürbar machen“, berichtet Baur.

Eine positive Arbeitsatmosphäre hat für Baur und Blaumeiser hohe Bedeutung. „Schließlich habe auch ich mich für den Wechsel zur Koelnmesse entschieden, weil unter anderem das Bewerbungsgespräch so freundlich und offen verlief“, erläutert Baur. Ein erster Eindruck, der sich bestätigte. „Hier arbeiten alle Hand in Hand. Das bekommen auch unsere Bewerber mit.“ Für die Personalreferenten eine Arbeitserleichterung − denn die gute Stimmung unterstützt sie dabei, die Bewerber vom Unternehmen zu überzeugen. „Genauso authentisch, wie wir sie kennenlernen möchten, sollen die Bewerber auch uns kennenlernen.“

Katharina Baur und Thomas Blaumeiser schätzen besonders die Abwechslung an ihrer Arbeit.

Um diese Authentizität weiter zu stärken, implementierte der Personalbereich auch das Konzept „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“. Die Idee: Mitarbeiter der Koelnmesse empfehlen vorab definierte Stellen an Freunde und Familienmitglieder weiter. „Nach bestandener Probezeit des Bewerbers erfolgt die Auszahlung der Prämie an denjenigen, der den neuen Kollegen angeworben hat“, erklärt Blaumeiser das Prinzip, von dem Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen profitieren. „Auf diese Weise können uns alle Kollegen bei der Suche nach neuen Mitarbeitern unterstützen.“

Effizientere Prozesse
Die Personalreferenten gestalten den Bewerbungsprozess so effizient wie möglich. „2018 haben wir ein neues Bewerbermanagementsystem eingeführt“, sagt Blaumeiser. Das Ergebnis: eine höhere Benutzerfreundlichkeit, mehr Transparenz und eine schnellere Bearbeitung. „Dadurch konnten wir die Bearbeitungszeiten verkürzen.“

Wenn es nach Blaumeiser und Baur geht, soll das nur der Anfang sein. „Wir sehen uns als Berater für Bewerber und als interne Dienstleister. Für die Mitarbeiter der Koelnmesse sind wir Ansprechpartner in allen Personalfragen. Darum sollte die Administration so reibungslos wie möglich laufen“, sagt Baur. Genau darum arbeitet das Team an digitalisierten Prozessen für die Zukunft − so etwa an einer Lernplattform, über die die Mitarbeiter einen zentralen Zugang zu Lerninhalten haben und das Lernen in den Arbeitsalltag integrieren können.

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