Geschichte

Wirtschaftswunderjahre: 1954 – 1963

Bilder aus 90 Jahren (4): Das Messegelände in der vierten Dekade wächst auf 100.000 Quadratmeter an. Neue Veranstaltungen entstehen.

In den 50er Jahren werden Messen für Fachbesucher und Endverbraucher beliebte Events.

Das beachtliche Wirtschaftswachstum der Jahre nach Krieg und Währungsreform beschert der Koelnmesse gute Jahre: Das Gelände wird um die Hallen 4 und 8 erweitert, bis 1956 ist die vor dem Krieg bestehende Ausstellungsfläche von 66.000 m² wieder erreicht. Die Konzentration auf Fachmessen erweist sich als richtige Strategie, viele von ihnen werden internationale Leitmessen der jeweiligen Branchen.

Wiederaufbau: 1944 – 1953

Bilder aus 90 Jahren (3): In der dritten Dekade erfolgt der Wiederaufbau. Die Nachkriegszeit wird zur Geburtstunde großer Fachmessen.

WiederaufbauNach der weitreichenden Zerstörung des Messegeländes im Krieg wird das Messegelände instandgesetzt. Schon 1947 sind Hallen mit etwa 10.000 m² Ausstellungsfläche nutzbar. 1950 wird das Jahr des Aufbruchs: Die Wiederaufbauarbeiten werden beendet und es stehen wieder 52.000 m² Hallenfläche zur Verfügung. Das Jahr bringt aber noch zwei weitere Neuerungen:

Der Turm der vielen Namen

86 Meter hoch, 87 Jahre alt und voller Geschichten: Das Kölner Wahrzeichen „op dr schäl Sick“.

Der "Lüginsland" 1928

30 Pfennig war der Preis für das schönste Köln-Panorama der Zwanziger Jahre. Gemütlich schnurrte der Aufzug hoch zur Aussichtsplattform des „Lüginsland“ („Schau ins Land“), wie die Kölnern den schlanken Ziegelbau nannten, der sich seit 1927 „op dr schäl Sick“, dem rechten Rheinufer Kölns, fast 86 Meter in die Höhe reckte. Der Blick auf den Dom, die Hohenzollernbrücke, die unzähligen Kirchtürme, den Rhein und bei gutem Wetter bis zum Siebengebirge machte die Kölner staunen.

Best of Popkomm

1990 fand die Musik- und Unterhaltungsmesse erstmals in Köln statt und machte die Stadt zur Partymetropole der 90er

Popkomm - Röhrenjeans und Jutebeutel statt Nadelstreifen

Popkomm - Röhrenjeans und Jutebeutel statt NadelstreifenZwei Welten prallten aufeinander, als die Popkomm-Macher 1990 bei der Koelnmesse anklopften. Auf der einen Seite die jungen Wilden der Musikindustrie, die gemeinsam feierten, ihr Hobby zum Beruf gemacht hatten und mit jedem per Du waren. Auf der anderen Seite die Messeprofis, die sich auch untereinander meist siezten und die Etikette des Big Business pflegten. In den Chefetagen der Messegesellschaft war man misstrauisch,